Baby Kreuzberg

Mit einzigartigem Lo-Fi-Sound zwischen Americana, Folk und Rock wandelt der Berliner Songwriter Marceese nun unter dem Namen Baby Kreuzberg durch unzählige Veröffentlichungen und Projekte. An guten Tagen spielt er sogar ein Liebeslied aus seinem bisher einzigen deutschsprachigem Album „Strassen Richtung Süden“ nur um kurz darauf in Psychedeliaund Delay-Sounds zu versinken. Immer zwischen den Genres pendelnd, keine Schublade will passen, kein Fass ist zu groß, um es nicht aufzumachen. Ein ständiges akustisches Wechselspiel zwischen Garage und Scheune, feuchtem Proberaumkeller und staubiger Sommernacht auf dem Heuballen. Baby Kreuzberg hat noch eine Rechnung offen, mit Herz und Schnauze erzählt er Geschichten, spielt trashigen Country, bluesigen Folk, und versucht sich einmal mehr in Weirdness, wenn er mit seiner Semi-Akustik-Gitarre den Twang aus den Saiten quält oder auf der akustischen sein 10- minütiges Instrumental „Eclipse“ zum besten gibt. Seit 2010 hat der Berliner nicht nur Sechs Solo-Alben, sondern nebenbei noch sechs komplette KISS-Cover-CDs, ein Kinderlieder-Album als Raketen Erna und diverse Desertrock-Alben mit Red Stoner Sun veröffentlicht. Fleißig. Irgendwie immer anders als bisher, aber eigentlich nur konsequent. Im Oktober 2014 legte der Kreuzberger Hans-Dampf-in-allen-Gassen seinen Longplayer "ARamblin' And A-Howlin'" vor und ging noch mehr zurück zu den Wurzeln des R'n'R. Americana, Blues, Country und sogar Bluegrass mag man den rauen Klängen des Albums entnehmen - zwei Tracks des Albums schafften es auf die Kino-Leinwand für den Film „Meier, Müller, Schmidt“. Mit seinem Anfang 2015 veröffentlichten zweiten KISS-Coveralbum „Have Love, Will Travel“ war der Hauptstadt-Cowboy sogar für den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Rubrik „Folk & Singer/Songwriter“ nominiert. Im November 2019 kam das zweite Baby Kreuzberg-Album "Speak of the Devil" heraus, welches ausschließlich als Vinyl und Download erhältlich ist. Auf dem Album findet man einen sportlichen Spagat der Genres, wie man es vom Berliner gewohnt ist. Während der Opener „You can't bring me down“ noch knietief im Blues sumpft, ist „The Root of evil“ swingig und rock-a-billy-esk und vom drivenden QOTSA-Garage-Rock bei „Blonde on Blonde“ bis hin zum intimen Abschiedslied „It's the end“ am Piano, wird das Feld des Rock'n'Roll in all seinen Facetten beackert. Die erste Auskopplung „Down by the lake“ handelt von einem Serienkiller und auch sonst wohnt dem Album eine spooky Grundstimmung bei. Man könnte meinen Jim Jarmusch hätte um einen Soundtrack gebeten und „Speak of the Devil“ bekommen. Aber auch die folkigen Momente sind mit „What the fuzz?“, einem Abgesang auf die Rechtsextremen, enthalten und bei „Thank you“ rechnet Baby Kreuzberg mit einem Veranstalter ab. Mit „Twilight“ zaubert Marceese dann noch einen lupenreinen Ohrwurm hervor, der keiner sein will. Mehr oder weniger ständig auf Solo-Tour zieht der "handsome fellow" nun unter dem Namen Baby Kreuzberg heulend mit seiner Gitarre durchs Land, um sein Erlebtes zu erzählen. In unzähligen Shows spielte er u.a. Supportslots für Grammy Award Winner Fantastic Negrito (us), Luke Combs (us), Chadwick Stokes (us), Gaz Coombes (uk), The Handsome Family (us) und auf dem Pure & Crafted Festival. Live spielt er mittlerweile seit über 25 Jahren, man nimmt es ihm ab. Der Weg ist sein Ziel. Ein Storyteller der nicht zur Ruhe kommt, und ein Gitarrist der seinen Weg gehen muss, weil er nicht anders kann. Foto: www.babykreuzberg.de

www.babykreuzberg.de

Sa, 28.02.2020 - Start: 20.00 Uhr

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